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Wie kann ich ein Digitales Geländemodell laden?
Um einen Höhenbezug zu Normal-Null (N.N.) aller darzustellenden Daten und Informationen herzustellen ist es notwendig, ein Digitales Geländemodell einzuladen. Digitale Geländemodelle können in Surfer (*.grd), Raster (*.rst) oder Grid (*.asc) Formaten importiert werden. Sollte ein digitales Geländemodell nicht zur Verfügung stehen, können alle Daten bezogen auf die Höhe Null dargestellt werden. Die Einstellungen der Oberflächendarstellung im Envistigator ermöglichen die Umbenennung des Grids, die Auswahl der Darstellungsart mit der Möglichkeit entweder Höhe, Gradient oder Richtung darzustellen. Weiterhin die Einstellung der Legendenfarben durch Anklicken der aufgeführten Farbboxen. Die Farb-Dialogmaske ermöglicht über die Auswahl der entspre-chenden Reiter eine individuelle Farbvergabe nach vordefinierten Muster-Farbpaletten oder frei mischbaren HSB- und RGB-Farbmodellen.
Mich interessiert ob Datenübernahmen von Geländemodellen aus Microstation Inroads Site möglich sind?!
Der Envistigator kann prinzipiell alle Geländemodelldaten übernehmen, solange diese im ASCII-Format mit XYZ-Koordinaten vorliegen. Sehr viele Programme sind in der Lage einen Export in diesem Format zu erlauben.
Wie muß denn die ASCII Datei aussehen ?
Sie haben mehrere ganz einfache Möglichkeiten Ihre Daten mit dem Envistigator zu bearbeiten:
1. Sie nehmen Ihre Daten und öffnen diese mit Excel und entfernen den eventuell vohandenen Header bis nur die xyz-Daten übrig bleiben.
2. Sie speichern die Datei als name.ptd im Format Text mit Tabulatortrennung. Oder als name.dgm wenn der Feldtrenner ein Leerzeichen ist.
3. Im Envistigator erstellen Sie in der linken Menüleiste des 2D-Fensters mit einem Rechtsklick auf grids&tins ein neues TIN (Vorher Doppelklick auf projects). Der Name ist frei wählbar. Mit einem Rechtsklick auf das neue TIN, öffnen Sie wieder ein Menü in dem Sie mit der Option "Erweitert - TIN berechnen" einen Menüdialog öffnen, der Dateien im PTD-, DGM-, oder DAT-Format (wie DGM nur mit Name vor XYZ) erlaubt. Ihre name.ptd wählen. Standardmäßig wird zuerst nur die Flächenumrandung des TINs angezeigt, Sie können mit einem Rechtsklick aber ein Eigenschaftenmenü öffnen, in dem Sie dann die Contourlinien, uvm auswählen können. Mit einem Rechtsklick auf das neue TIN können Sie nun auch im erscheinenden Auswahlmenü "Binden an 3D-View" wählen und somit sofort den Körper dreidimensional im 3D-Fenster ansehen.
4. In den obigen Menüs gibt es auch mehrere Exportoptionen, da es stellenweise Sinn macht, Daten in den Envistigator zu laden, dort zu bearbeiten (zum Beispiel ein DGM zurechtzuschneiden) und später wieder zu exportieren.
Alles eigentlich ganz einfach und mit Excel (oder einem Texteditor) als "Schnittstelle" für jeden durchführbar.
Wie kann ich ein DGM zurechtschneiden ?
Sie haben zwei einfache Möglichkeiten dies zu tun:
1. Im Envistigator erstellen Sie in der linken Menüleiste des 2D-Fensters mit einem Rechtsklick auf grids&tins ein neues TIN (Vorher Doppelklick auf projects). Der Name ist frei wählbar. Mit einem Rechtsklick auf das neue TIN, öffnen Sie wieder ein Menü in dem Sie mit der Option "Erweitert - GRID laden" einen Menüdialog öffnen, der Dateien im ESRI-, Surfer-, oder GeoObjects-Format anzeigt. Wählen Sie das gewünschte DGM aus. Zuerst wird nur die Flächenumrandung des TINs angezeigt. Mit einem Rechtsklick auf das neue TIN können Sie nun das “Bearbeiten einschalten”. Die Icons in der oberen Bearbeitungsleiste werden nun bunt. Wählen Sie den Knopf “Polygon malen” aus und beginnen Sie die Eckpunkte des Polygons zu zeichnen (evtl. die Umrisse einer darüber gelegten Karte, etc. nachzufahren). Das Polygon schließen Sie mit einem Doppelklick ab. Es erscheint als weißes Loch in der bisherigen Fläche. Mit dem Knopf “Polygon editieren” können Sie noch nachträgliche Änderungen ausführen. Danach zoomen Sie soweit heraus, dass die Umrandung des ursprünglichen DGMs sichtbar wird. Den Infoknopf i drücken und mit einem Mausklick die DGM-Umrandung auswählen. Nun ein Rechtsklick und “Polygon/Linie löschen” auswählen. Die DGM-Fläche verschwindet. “Bearbeiten” im TIN-Untermenü wieder ausschalten. Unter “Erweitert” “TIN ausschneiden” wählen. Im gleichen Untermenü dann nur noch “Export als Grid” auswählen. Hier vergeben Sie einen Namen für das neue DGM und wählen die Zellengröße entsprechend der Größe Ihres Untersuchungsgebiet und der benötigten Auflösung. Tipp: Eher mit grober Auflösung beginnen und verschiedene Varianten testen. Das neue DGM können Sie nun gleich mit dem Befehl “Hinzufügen - Digitales Geländemodell laden” und benutzen.
2. Die zweite Variante kann benutzt werden, wenn die benötigte DGM-Fläche rechteckig ist. Auch hier erstellen Sie ein neues TIN und öffnen das ursprüngliche DGM. Als nächsten Schritt können Sie jedoch bereits unter “Erweitert” das Menü “Export als Grid” auswählen und geben einfach die minimalen/maximalen X/Y-Koordinaten des gewünschten Ausschnitts an. Dann noch Name vergeben und Zellengröße auswählen. Fertig.
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