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Karten

Kann ich Karten oder Luftbilder importieren?

Luftbilder, Karten und Pläne können als georeferenzierte Bilddaten in den drei Formaten (*.gif, *.png, *.jpg) eingelesen werden. Die Auswahl der Datei erfolgt über das Menü “Hinzufügen”. Die zu den Bilddateien gehörenden world-Dateien müssen die Extensionen *.gifw, *.pngw oder *.jpgw aufweisen.

Wie kann ich eine Karte oder einen Plan georeferenzieren.

Oft erhalten Sie in einem Projekt bereits georefenzierte Karten, Pläne und Luftbilder. Wenn Sie Pläne aus einem Geographischen Informationssystem (GIS) erhalten sind diese bereits georeferenziert. Auch beim Envistigator werden beim Abspeichern einer Karte aus dem 2D-Fenster immer die entsprechenden Informationen mit exportiert. Diese befinden sich in einem sogenannten World-File, das den gleichen Namen wie die Karte hat, lediglich an die Extension wurde ein w angehängt. Also enthält die Datei Lageplan.jpg den Lageplan und die Datei Lageplan.jpgw die Daten zur Georeferenzierung.

Kann ich ein World-File selbst herstellen?

Auch das ist ganz einfach. Sie besorgen sich im Internet (z.B. hier) ein kleines Programm zum Herstellen eines Wordfiles. Überlicherweise müssen Sie dann nur noch den linken und rechten Rand des Bildes oder Planes, den oberen und unteren Rand sowie die Pixelbreite und -höhe in das Programm eingeben, welches dann das World-File erstellt. Schauen Sie sich ruhig mal das World-File im Demo-Ordner (Download) des Envistigator an. Es lässt sich mit jedem Texteditor öffnen.


Ich habe ein Bild mit Worldfile und Ergebnisdateien nicht laden können?

Dies liegt häufig daran, dass nicht darauf geachtet wird, dass der Envistigator nur Zahlen mit englischer Dezimaltrennung (Punkt statt Komma) verarbeitet. Sollte es mal nicht daran liegen, nehmen Sie Kontakt zu support@envisoft.eu auf. Wir helfen gerne!


Wir haben meist nur einen einfachen Lageplan und ein lokales Koordinatensystem!

Auch damit hat der Envistigator keine Probleme! Scannen Sie ihren Plan ein und speichern sie ihn als Bilddatei (*.gif, *.png, *.jpg). Nun können Sie ein World-File (s.o.) erstellen. Setzen Sie einfach den linken und unteren Rand des Bildes als 0 (Null) an und den rechten und oberen Rand mit den entsprechenden Entfernungen.
Die Daten sehen in unserem Beispiel dann so aus:Koordinaten_klein_Worldfile-creator

Und unser Word-File ist dann eine einfache Textdatei mit den aus dem blauen Feld kopierten Daten, dem gleichen Namen wie die Bilddatei unseres Planes und einem an die Extension angehängten w.
Bitte auf die englische Dezimaltrennung achten!!!

Koordinaten_klein_Worldfile


PositionNun brauchen wir nur noch die Koordinaten unserer Bohrungen im Plan abzugreifen und in eine einfache Textdatei im ASCII-Format einzutragen (Bild rechts). Die Datei speichern wir mit beliebigen Namen und der Extension *.bid (oder *.txt, *.tab). Die Bohrungsansprache kommt ebenso wie eventuelle Messwerte in eine jeweils eigene Datei. Siehe auch unter Daten/Schnittstellen oder im Envistigator Quickstart-Guide  Download


Nun sind wir in der Lage, den eingescannten Plan im Envistigator mit dem Menü “Hinzufügen - Digitale Karte laden” zu öffnen. Mit dem Menü “Hinzufügen - Bohrpunkt-Karte aus DB erstellen” laden wir dann die Lage der Bohrpunkte, die Bohrungsansprache und die Ergebnisse. Wenn wir sauber gearbeitet haben, passen die Bohrungen zum eingescannten
Lageplan und sieht die Bohrpunktkarte wie in unserem Beispielsfall
dann so aus:

koordinaten_envistigator



Was hat es mit diesen Voronoi-Polygonen auf sich?

Die Berechnung von Voronoi-Polygonen ist ein geostatistisches Verfahren, welches sich besonders für die Erkundung des Untergrundes eines (unbekannten) Standortes anbietet. Im Gegensatz zu anderen Verfahren ist dieses für inhomogene Schadstoffverteilungen, wie sie bei Altstandorten oder Altablagerungen häufig vorkommen, sehr gut geeignet. Außerdem wird die Größe der Polygone nicht nur von den Messwerten, sondern auch von der Informationsdichte beeinflusst, wodurch bei der Durchführung einer Untersuchung, das erreichte Informationsniveau der Daten bereits visuell abgeschätzt werden kann.
Zudem lassen sich im Envistigator, durch die Auswahl bestimmter Tiefenintervalle in Kombination mit der sinnvollen Einfärbung über eine Legendendatei, problematische und unproblematische Aushubbereiche direkt visualisieren. Wenn Sie den Infoknopf i selektieren und dann auf ein Polygon klicken erhalten Sie den Messwert, die Fläche und das Volumen des Polygons. Mit der neu in Version 1.2 vorhandenen Funktion Voronoi-Tabelle können auch Polygone für Flächendaten berechnet werden.

Kann man damit auch Aushubvolumina berechnen?

Ob Ihre Datengrundlage dafür geeignet ist, können wir natürlich nicht beurteilen. Wenn Sie im Envistigator jedoch Voronoi-Polygone für Punktdaten haben berechnen lassen, können Sie mit Hilfe des Infoknopfes (i) im Kartenfenster für jedes Polygon die Fläche und das Volumen anzeigen lassen. Einfach draufklicken.

Kann ich mit dem Envistigator auch Grundwassergleichenpläne erstellen?

Ja! Und sogar ganz einfach.

Dazu benötigen Sie die Grundwasserflurabstände an den vorhandenen Meßstellen, aus denen Sie die Grundwasserhöhen über N.N. berechnen. Diese speichern Sie in einer einfachen ASCII-Datei im XYZ-Format ab. X und Y bezeichnen die Lage des Pegels oder Messpunktes und Z die Höhe des GW-Standes über N.N. Die drei Werte trennen Sie einfach durch ein Leerzeichen (Dateiabschluss immer durch ein “Return”) und speichern die Datei unter einem beliebigen Namen mit der Extension *.dgm (z.B. Grundwasser.dgm). Siehe auch GRIDs/TINs/DGMs. Im Envistigator erstellen Sie in der linken Menüleiste des 2D-Fensters mit einem Rechtsklick auf grids&tins ein neues TIN (Vorher Doppelklick auf projects). Der Name ist frei wählbar. Mit einem Rechtsklick auf das neue TIN, öffnen Sie wieder ein Menü in dem Sie die Option "Erweitert - TIN berechnen” auswählen. Im erscheinenden Auswahlmenü selektieren Sie nun den Dateityp *.dgm und dann Ihre “Grundwasser.dgm”. Standardmäßig wird zuerst nur die Flächenumrandung des TINs angezeigt, Sie können mit einem Rechtsklick aber ein Eigenschaftenmenü öffnen, in dem Sie dann die Contourlinien, uvm auswählen können. Entsprechend Ihrer Daten müssen Sie passende Contour-Intervallabstände angeben, um ein optisch ansprechendes Ergebnis zu erhalten.
Envistigator 512mp
Das neu erstellte TIN können Sie nun auch gleich als Grundwasseroberflächenmodell speichern, indem Sie die Option “Erweitert - Export als GRID” auswählen. Dieses neue Modell können Sie nun mit “Hinzufügen - Digitales Höhenmodell laden” öffnen. Im Eigenschaftenmenü wählen Sie nun eine passende Intervallbreite und einen ansprechenden Farbverlauf. Danach können Sie mit einem Rechtsklick auf das Geladene Modell dieses an die 3D-Ansicht binden und somit die Grundwasseroberfläche auch in der 3D-Ansicht
darstellen.

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